Bundespräsident Köhler zu Gast beim Familienunternehmen Wirtgen

Höchster Besuch aus Berlin und Mainz hatte sich für den 17. November bei der Wirtgen GmbH angekündigt: Bundespräsident Horst Köhler und Ministerpräsident Kurt Beck machten auf ihrer Rheinland-Pfalz Rundreise für mehr als zwei Stunden Station im Stammwerk Windhagen. Begleitet wurde die hochrangige Delegation von Vertretern aus der Bundes-, Landes- und Lokalpolitik des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Neben dem Thema Ausbildung drehten sich die Gespräche natürlich um hochaktuelle Themen wie die Auswirkungen der Globalisierung und der Finanzkrise auf das Maschinenbauunternehmen und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Gespannt warteten alle vor dem Verwaltungsgebäude auf den hohen Besuch: Umso herzlicher fiel die Begrüßung aus, als die Staatsgäste eintrafen und das Besuchsprogramm starten konnte.

Gespannt warteten alle vor dem Verwaltungsgebäude auf den hohen Besuch: Umso herzlicher fiel die Begrüßung aus, als die Staatsgäste eintrafen und das Besuchsprogramm starten konnte.

Mit Zuversicht in die Zukunft, gerade in schwierigen Zeiten

Stefan Wirtgen und Jürgen Wirtgen stellten in einer kurzen Unternehmenspräsentation die wesentlichen Daten und Fakten zur Wirtgen Group vor. Unter dem Motto „Ein deutsches Familienunternehmen auf Erfolgskurs“ erhielten die Staatsgäste einen eindrucksvollen Einblick in die einzelnen Unternehmen und ihre marktführende Stellung in der Branche und auf dem Weltmarkt. Herr Köhler war von der sympathischen Präsentation des unabhängig agierenden Familienunternehmens so begeistert, dass ein langes Gespräch über die Stärken des traditionsreichen Unternehmens in Zeiten konjunktureller Abschwächung zustande kam. Der positive Grundtenor der Familie Wirtgen, der Respekt der Unternehmenslenker vor den qualifizierten Mitarbeitern sowie die zahlreichen Neuinvestitionen in die vier deutschen Stammwerke der Wirtgen Group beeindruckten Horst Köhler sichtlich.

Eva Luise Köhler und Gisela Wirtgen tauschten sich über soziale Aktivitäten und Hilfsprojekte miteinander aus. Als „First Lady“ übernimmt die Gattin des amtierenden Bundespräsidenten zahlreiche Schirmherrschaften.

Eva Luise Köhler und Gisela Wirtgen tauschten sich über soziale Aktivitäten und Hilfsprojekte miteinander aus. Als „First Lady“ übernimmt die Gattin des amtierenden Bundespräsidenten zahlreiche Schirmherrschaften.

Gisela Wirtgen brachte schließlich die bevorstehenden Herausforderungen der nächsten Jahre auf den Punkt: „Ich bin 45 Jahre im Betrieb gewesen und habe mehrere Rezessionen mitgemacht. Wir haben dann immer gesagt, dass wir uns umso mehr anstrengen müssen und so haben wir die schwierigen Zeiten gemeinsam überstanden!“ Der Bundespräsident bestätigte Frau Wirtgen auch prompt, dass sie mit ihrer Einstellung noch lange im Unternehmen gebraucht werde.

Werksrundgang begeistert: Persönlicher Kontakt zu den Mitarbeitern gepflegt

Auf dem anschließenden Werksrundgang streifte die Delegation einige Kernbereiche der Endmontage: Die Montagelinien der Großfräsen, der Walzenaggregatebau, die Recycler und Gleitschalungsfertiger als auch die Kleinfräsen standen auf dem straffen Programm. Wie nicht anders zu erwarten, zogen vor allem die massiven Wirtgen Fräswalzen die Besucher aus Berlin und Mainz in ihren Bann. Die Größe und Bandbreite der Herzstücke der Wirtgen Schneidtechnologie faszinierte alle Beteiligten und Stefan Wirtgen und Jürgen Wirtgen kamen natürlich nicht darum herum, den Fräsprozess näher zu erläutern.

Beim Rundgang durch das Werk wurden den Gästen natürlich die Fräswalzen präsentiert: Ein willkommener Anlass, um kurz in die technischen Details beim Fräsprozess einzusteigen.

Beim Rundgang durch das Werk wurden den Gästen natürlich die Fräswalzen präsentiert: Ein willkommener Anlass, um kurz in die technischen Details beim Fräsprozess einzusteigen.

Bundespräsident Horst Köhler war während seines Rundgangs durch das Werk die Nähe zur Belegschaft besonders wichtig und so suchte er selbst den Kontakt zu den Mitarbeitern der Endmontage. Mit seiner Offenheit schlug er während des gesamten Besuchs viele Brücken: Letztendlich begeisterte der Bundespräsident die Familie Wirtgen, die Mitarbeiter und alle Auszubildenden vor allem durch seinen sympathischen und natürlichen Auftritt und durch die vielen Fragen, die er direkt an die Beteiligten stellte und von denen er sich auch nicht abbringen ließ, selbst wenn er damit den Zeitrahmen des Protokolls überschritt.

Ein Bundespräsident zum Anfassen: Herr Köhler suchte gerne das Gespräch mit den Wirtgen Mitarbeitern. Ingo Böttcher, der im Bereich der Wirtgen Großfräsen arbeitet, freute sich ganz besonders über die persönliche Begrüßung.

Ein Bundespräsident zum Anfassen: Herr Köhler suchte gerne das Gespräch mit den Wirtgen Mitarbeitern. Ingo Böttcher, der im Bereich der Wirtgen Großfräsen arbeitet, freute sich ganz besonders über die persönliche Begrüßung.

90 Auszubildende heißen das Staatsoberhaupt willkommen

Ausbildungsleiter Helmut Hecking und die derzeit 90 Auszubildenden der Wirtgen GmbH erwarteten Horst Köhler nach der Werksbesichtigung zum Mittagessen in der Kantine des Maschinenbauunternehmens. Derzeit bildet Wirtgen in acht Ausbildungsberufen junge Frauen und Männer im gewerblich-technischen und kaufmännischen Bereich aus und investiert stark in die Nachwuchskräfte, die die Zukunft des Unternehmens sichern. Die Ausbildungsquote liegt mit 7,5 % deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Und darauf sind sowohl die Familie Wirtgen als auch die Ausbilder sehr stolz.

Besonders am Herzen liegt dem Bundespräsidenten das Thema Ausbildung: Während des Mittagessens mit den 90 Auszubildenden ergab sich auch das eine oder andere Gespräch mit den jungen Nachwuchskräften.

Besonders am Herzen liegt dem Bundespräsidenten das Thema Ausbildung: Während des Mittagessens mit den 90 Auszubildenden ergab sich auch das eine oder andere Gespräch mit den jungen Nachwuchskräften.

Horst Köhler informierte sich angeregt über die Ausbildungsphilosophie und ging wiederum sofort persönlich auf die Auszubildenden zu: Carina Frings (technische Zeichnerin), Wolfgang Over (Industriemechaniker), Daniel Hoss (Hybridausbildung), Isabelle Chapé (Industriekauffrau) und Marc Koch (Konstruktionsmechaniker) berichteten dem Staatsoberhaupt über ihre unterschiedlichen Fachrichtungen. Ausbildungsleiter Helmut Hecking betonte, dass Wirtgen Auszubildende aus allen Schularten aufnimmt und hier in der Umgebung auf sehr gute Schulen und motivierte junge Menschen zurückgreifen kann, die mit Eifer bei der Sache sind. Auch Frau Köhler war sichtlich vom vorbildlichen Ansatz und dem großen Engagement bei der Ausbildung beeindruckt und sprach dafür ihre Anerkennung aus.

Wichtige politische Amtsträger der Region vertreten

Mitglieder des Bundestags und des Landtags aller Fraktionen sowie die Bürgermeister Josef Rüddel (Windhagen) und Siegfried Schmied (Verbandsgemeinde Asbach) nahmen ebenfalls die Gelegenheit wahr, die hochrangige Delegation in Windhagen zu begrüßen und auf ihrem Rundgang im Werk zu begleiten.

Eine besondere Ehre erwiesen die Besucher den Bürgermeistern von Windhagen und Asbach, indem sie sich in die goldenen Bücher eintrugen.

Eine besondere Ehre erwiesen die Besucher den Bürgermeistern von Windhagen und Asbach, indem sie sich in die goldenen Bücher eintrugen.

Die beiden Bürgermeister freuten sich gleich über mehrere Einträge in ihre goldenen Bücher: Bundespräsident Horst Köhler sowie Eva Luise Köhler und Ministerpräsident Kurt Beck trugen sich zu diesem einmaligen Anlass ein. Innerhalb von zwei Jahren konnte die Gemeinde Windhagen damit die Unterschriften der beiden wichtigsten Repräsentanten der Bundesrepublik Deutschland sammeln: Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich bei ihrem Besuch im März 2006 im goldenen Buch von Windhagen verewigt.

Medien Presse

Laden Sie den Pressetext als WORD-Datei und die Bilddaten in 300 dpi in den verfügbaren Sprachen als ZIP-Archiv herunter.

Download

Ansprechpartner

WIRTGEN GmbH
Corporate Communications
Michaela Adams
Reinhard-Wirtgen-Str. 2
53578 Windhagen
Tel. +49 2645 131 128
http://www.wirtgen.de

Nachricht schreiben
DE EN