Königliche Mission in Saudi Arabien

Mehr als 15 Millionen Passagiere frequentieren jährlich den King Abdulaziz International Airport im saudi-arabischen Jeddah. Die Stadt gilt als die wichtigste Hafenstadt am Roten Meer und liegt rund 80 km vom muslimischen Pilgerort Mekka entfernt. Benannt nach dem ehemaligen König und Begründer Saudi-Arabiens, Abd al-Aziz ibn Saud, wurde der Airport im April 1982 eröffnet. Als einer von heute drei internationalen Verkehrsflughäfen des Königreichs erstreckt er sich auf einer Fläche von 105 Quadratkilometern und verfügt über 3 Start- und Landebahnen.

Wirtgen SP 500 schafft Voraussetzung für Start und Landung des Airbus A380

Der zunehmende Flugverkehr und die höheren Flugzeugtonnagen sind der Grund, den KAIA Royal Terminal III auszubauen. In einem ersten Bauabschnitt wurde daher die Abstellfläche der Flugzeuge um 31.000 m² erweitert. Darüber hinaus hat bereits der Ausbau auf dem Flugfeld des königlichen Terminals, der die Flüge der königlichen Familie und der Staatsgäste steuert, begonnen. Dort soll auf einer Fläche von 34.000 m² künftig auch der Airbus A380 abgefertigt werden. Die Realisierung der beiden Bauvorhaben vertraute König Abdullah ibn Abd al-Aziz der Binladin Group Rush Projects an, die sich als Projektträger für den Einsatz des SP 500 entschied. Eine gute Wahl, wie Projektleiter M. Ali Mubayedh nach der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts erklärt: „Die Maschine hat hervorragende Einbauergebnisse geliefert und dank der konstant hohen Verdichtung wird die Lebensdauer des Flugfeldes erhöht. Der Gleitschalungsfertiger ist absolut zuverlässig und die Qualität des Endproduktes hervorragend. Darüber hinaus konnten wir die Tagesleistung deutlich steigern“, nennt der M. Ali Mubayedh die Vorzüge des SP 500.

Durch ihre enorme Druckfestigkeit kann die Fahrbahn künftig „Schwergewichten“ wie dem Airbus A380 stand halten, ohne dass sich Spurrinnen oder ähnliche Unebenheiten bilden.

Durch ihre enorme Druckfestigkeit kann die Fahrbahn künftig „Schwergewichten“ wie dem Airbus A380 stand halten, ohne dass sich Spurrinnen oder ähnliche Unebenheiten bilden.

Zuverlässigkeit der Maschine und erfahrenes Personal sparen Zeit und Kosten

So bauten die Mitarbeiter des Subunternehmens Kabbani Construction Group – bestehend aus einem Einbauzug mit etwa 18 Personen und Mitarbeitern, die für das Fugen schneiden oder Dübel anliefern verantwortlich zeichneten – den Beton perfekt ein. Das hervorragende Ergebnis resultierte nicht zuletzt aus der großen Erfahrung, die das Subunternehmen bei vergleichbaren Projekten auf anderen Flughäfen – unter anderem dem Cairo International Airport in Ägypten – mit Wirtgen Maschinen erwerben konnte.

Hervorragende Mannschaft: Das Team der Kabbani Construction Group ist spezialisiert auf große Betoneinbau-Projekte – am liebsten mit Maschinen von der Wirtgen Group.

Hervorragende Mannschaft: Das Team der Kabbani Construction Group ist spezialisiert auf große Betoneinbau-Projekte – am liebsten mit Maschinen von der Wirtgen Group.

Bei dem Einbau mit einer Breite von 5 m und einer Betondicke von 40 cm bewies der Wirtgen SP 500 einmal mehr seine große Ausdauer und Zuverlässigkeit- . „Während des dreimonatigen Bauabschnittes der ersten Trasse gab es nicht ein einziges technisches Problem – und das trotz extremster Bedingungen bei Temperaturen von teilweise über 50 Grad Celsius. Die Maschine lief reibungslos, an sechs Tagen der Woche. Ohne eine einzige Überstunde konnten wir die Baumaßnahme sogar früher fertig stellen als vorgesehen und dadurch auch noch Kosten sparen“, ergänzt der Projektleiter.

Der abgelegte Beton wird für den Einbau mithilfe einer Verteilerschnecke gleichmäßig auf der vorgegebenen Fläche ausgebreitet.

Der abgelegte Beton wird für den Einbau mithilfe einer Verteilerschnecke gleichmäßig auf der vorgegebenen Fläche ausgebreitet.

Ausgereifte Technologien: Dübelsetzer und Seitenankerschussgerät

Begeistert zeigt sich M. Ali Mubayedh von den Wirtgen Technologien, zu denen unter anderem das Funktionsprinzip des Dübelsetzers sowie das Seitenankerschussgerät zählen. Ausgerichtet auf Präzision und Anpassungsfähigkeit rüttelte der Dübelsetzer mit Hilfe elektrischer Hochfrequenz-Rüttler und durch eine hydraulisch gesteuerte Senkrechtbewegung die 500 mm langen, kunststoffbeschichteten Eisendübel in Längsrichtung präzise in den Beton ein. Beim Einrütteln der Dübel wurde prozesstechnisch sichergestellt, dass die Dübel über die gesamte Arbeitsbreite in der korrekten Endlage positioniert waren. Die ebenfalls verwendeten Quer- und Längsglätter stellten die perfekte Ebenheit der Betondecke sicher. Damit entfiel für den Maschinenbetreiber eine zweite Mulde zur Glättung des Betons. Um die optimale Qualität des Endergebnisses zu gewährleisten, hatte ein Vermessungsteam bereits während des Einbaus die Oberfläche kontinuierlich und zum Schluss noch einmal final kontrolliert. „Die Arbeiten des Einbauzugs und des Vermessungsteams laufen auf unseren Baustellen immer Hand in Hand. Qualität hat bei uns höchste Priorität und dieses Bewusstsein verkörpert auch unser Team“, sagt Mohammed Nour Almaarawi, Instandhaltungsleiter von Al-Saubai Machineries, dem regionalen Wirtgen Händler.

Zweiter Bauabschnitt bis Oktober 2012 fertiggestellt

Nach dem erfolgreichen Ausbau der ersten Fahrbahntrasse laufen bereits die Arbeiten an der neuen Parkfläche für den Airbus A380. Dabei gelten erneut höchste Anforderungen an die Betondecke, insbesondere durch das Einwirken der großen Kräfte, die das hohe Gewicht des A380 verursacht. „Auch dieses Mal ist eine reibungslose Logistik die Voraussetzung für den erfolgreichen Betoneinbau“, erläutert Mohieddine Sadek, Geschäftsführer Al-Saubai Machineries.

Als langjähriger Wirtgen Händler in Saudi Arabien und dank zahlreicher Großprojekte ist er mit den regionalen Rahmenbedingungen wie auf dem King Abdulaziz International Airport in Jeddah bestens vertraut. Zuversichtlich blickt er daher der planmäßigen Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts bis Oktober 2012 entgegen: „Seit Mitte Mai baut unser Gleitschalungsfertiger SP 500 bereits wieder Meter für Meter den Beton zuverlässig ein. Damit liegen wir absolut im Zeitplan.“

Projekt-Daten:
Kunde: König Abdullah ibn Abd al-Aziz
Ort: King Abdulaziz International Airport, Jeddah, Saudi Arabien
Projektname: Upgrade Face Extension of KAIA Royal Terminal III
Projektträger: Binladin Group Rush Projects
Subunternehmer: Kabbani Construction Group
Beton-Labor: Soil & Foundation Co Ltd.
Investitionsvolumen gesamt:
155 Mio. Saudi-Riyal (33 Mio. EUR)
Investitionsvolumen Flugfeld:
66 Mio. Saudi-Riyal (14 Mio. EUR)
Personal: rund 18 Bauarbeiter plus Projektmanagement-Team
1. Bauabschnitt: 20.02. - 05.05.2012, 6 Tage/Woche, 31.000 m²
2. Bauabschnitt: 16.05. - 10/2012, 6 Tage/Woche, 34.000 m²

Medien Presse

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