50 Jahre Wirtgen
Tag der offenen Tür bei Wirtgen in Windhagen

Maschinenbau zum Anfassen, Dimensionen zum Staunen und eine einmalige Erfolgsstory warteten am Sonntag, den 5. Juni, auf die Gäste beim Tag der offenen Tür in Windhagen. Das Interesse an einem Blick hinter die Kulissen war groß: 17.300 Besucher nutzten die Gelegenheit, um zu erfahren, wie sich Wirtgen in den vergangenen 50 Jahren vom Pionier zur Unternehmensgruppe entwickelt hat.

Über 17.300 Besucher beim Tag der offenen Tür der Wirtgen GmbH waren beeindruckt von den Produktionsanlagen und den Maschinen des Weltmarktführers.

Über 17.300 Besucher beim Tag der offenen Tür der Wirtgen GmbH waren beeindruckt von den Produktionsanlagen und den Maschinen des Weltmarktführers.

Die Faszination, die vom Mythos Wirtgen und den großen Maschinen ausgeht, lockte unzählige Besucher nach Windhagen. Die Menschen aus der Region waren gespannt darauf, die Produktionsanlagen des bedeutenden Maschinenbau-Unternehmens zu sehen. Auch viele der 1.300 Mitarbeiter am Standort Windhagen nahmen die Chance wahr und zeigten ihren Familien und Freunden stolz das imposante Werk.

Transparenter Produktionsprozess

Wer dem perfekt ausgeschilderten Weg durch das Werk folgte, legte im Laufe des Tages über vier Kilometer durch blitzsaubere Montagehallen und Außenflächen zurück. Zu sehen gab es allerhand, denn Wirtgen ließ tiefe Einblicke in den Produktionsprozess zu. Die enorme Fertigungstiefe wurde beim Rundgang durch die Abteilungen Zuschnitt, Stahlbau und mechanische Bearbeitung deutlich. Optisch besonders reizvoll ist der Fräswalzenbau. Hier erfuhren die Besucher, wie die hoch belastbaren Fräs-, Recycling- und Miningwalzen gebaut werden, welche Werkstoffe verwendet werden und wie viel Know-how auf dem Gebiet der Schneidtechnologie in jeder Fräswalze steckt. Faszination löste auch die hochmoderne Pulverbeschichtungsanlage aus. In dieser High-Tech-Anlage können pro Stunde über 14 t Stahl mit einer perfekten Oberfläche beschichtet werden. Sie gelangen dann über ein unterirdisches Transportsystem zur Endmontage.

Von den Wirtgen-Fräswalzen ging eine nahezu magische Anziehungskraft aus. Die Schneidtechnologie und der Bau der optisch wie technisch eindrucksvollen Walzen faszinierten die Besucher.

Von den Wirtgen-Fräswalzen ging eine nahezu magische Anziehungskraft aus. Die Schneidtechnologie und der Bau der optisch wie technisch eindrucksvollen Walzen faszinierten die Besucher.

Dimensionen begeisterten

In welch großen Dimensionen bei der Wirtgen GmbH gearbeitet wird zeigt sich deutlich im Endmontagewerk für Sondermaschinen im Westen des 320.000 Quadratmeter großen Werksgeländes. Hier entstehen Recycler, Gleitschalungsfertiger und riesige Surface Miner. Vor allem der gigantische 4200 SM beeindruckte die Besucher – mit Ladeband misst das Abbaugerät für den Tagebau 10 Meter in der Höhe und 30 Meter in der Länge.

Technologien zum Anfassen

Hightech vom Feinsten präsentierte die Abteilung Entwicklung und Konstruktion. In der attraktiven Sonderausstellung konnten die Besucher Entwicklungsprozesse der Wirtgen Gleitschalungsfertiger nachverfolgen, die komplexe Bautechnologie für Kaltrecycler verstehen lernen, tiefe Einblicke in die Schneidtechnologie für Surface Miner gewinnen und sich von den intelligenten Steuerungs- und Bedienkonzepten für Wirtgen Kaltfräsen begeistern lassen. An hochmodernen CAD-Arbeitsplätzen zeigten die Wirtgen Ingenieure wie einzelne Baugruppen und ganze Maschinen virtuell entstehen, bevor sie das erste Mal gebaut werden.

Attraktiver Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb

Die Wirtgen GmbH schafft in den Jahren 2010 und 2011 insgesamt 196 neue Stellen am Standort Windhagen. Als Unternehmen mit gesundem Wachstum ist die Wirtgen GmbH ein attraktiver Arbeitgeber. Entsprechend groß war der Andrang in der Ausstellung „Arbeiten bei Wirtgen“, wo die Personalabteilung offene Stellen und gefragte Berufsbilder präsentierte. Den gesamten Tag dicht belagert war auch der große Stand der Ausbildungsabteilung. Das verwundert nicht, denn Wirtgen ist mit über 112 Azubis einer der größten Ausbildungsbetriebe in der Region. Außerdem ist das hohe Niveau der Ausbildung regional ebenso bekannt wie die interessanten Projekte, an denen die künftigen Fachkräfte schon in der Ausbildungszeit selbstständig arbeiten.

Erstklassige Ausbildung: Rund 4.500 Arbeitsstunden haben die Azubis in den Bau dieses Modells eines Surface Miner 4200 SM gesteckt. Von der Konstruktion über Beschaffung und Bau der Komponenten erledigen die Nachwuchskräfte alles in Eigenregie.

Erstklassige Ausbildung: Rund 4.500 Arbeitsstunden haben die Azubis in den Bau dieses Modells eines Surface Miner 4200 SM gesteckt. Von der Konstruktion über Beschaffung und Bau der Komponenten erledigen die Nachwuchskräfte alles in Eigenregie.

Wie sehr sich die Nachwuchskräfte mit den Wirtgen Group Produkten identifizieren, zeigte auch eine gelungene Maschinenvorführung. Azubis von Wirtgen, Vögele und Hamm führten – untermalt von Musik – Wirtgen Group Maschinen aller Produktsparten vor. So gewannen die Besucher einen hervorragenden Eindruck von den Maschinen und erlebten live, mit welcher Begeisterung die nächste Generation bereits heute in die Entwicklung des Unternehmens integriert wird.

Azubis und Ausbildungsleiter Helmut Hecking stellten in einer Vorführung nahezu die gesamte Wirtgen Group Produktpalette vor.

Azubis und Ausbildungsleiter Helmut Hecking stellten in einer Vorführung nahezu die gesamte Wirtgen Group Produktpalette vor.

50 Jahre Wirtgen: Dynamische Entwicklung

Die dynamische Entwicklung des Unternehmens vom 1-Mann-Betrieb zur Unternehmensgruppe mit vier starken Marken wurde anschaulich im „Wirtgen Weg“ präsentiert. Der spannende Rückblick auf 50 Jahre Unternehmensgeschichte wurde abgerundet mit interessanten Videos, Fotos aus der Gründungszeit, Bilder von Messen, Firmenfeiern und Sportveranstaltungen. Deutlich wurde, dass bei Wirtgen damals wie heute neben der Arbeit immer auch die menschliche Komponente und das „Wir-Gefühl“ eine wichtige Rolle spielt.

Im „Wirtgen Weg“ konnten die Gäste Highlights der Entwicklung vom 1-Mann-Betrieb zur Unternehmensgruppe im Zeitraffer erleben.

Im „Wirtgen Weg“ konnten die Gäste Highlights der Entwicklung vom 1-Mann-Betrieb zur Unternehmensgruppe im Zeitraffer erleben.

Die daraus gewachsene positive Grundhaltung der Wirtgen Mitarbeiter war in den Werkshallen und in allen Ausstellungen greifbar zu spüren. Mit einer ausgeprägten Leidenschaft für das Unternehmen und die Produkte informierte die kompetente Belegschaft die interessierten Besucher.

Medien Presse

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Ansprechpartner

WIRTGEN GROUP
Corporate Communications
Michaela Adams / Mario Linnemann
Reinhard-Wirtgen-Str. 2
53578 Windhagen
Tel. +49 2645 131 4510
http://www.wirtgen-group.de

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