Über 65 Wirtgen Group Maschinen auf Brasiliens BR 101

Der größte Staat in Südamerika ist Brasilien. Kein Wunder, dass Baumaßnahmen hier riesige Dimensionen annehmen und Tausende von Kilometern umfassen. Bestes Beispiel dafür ist der Highway BR 101: Er führt über 4.000 km entlang der Küste von Süden nach Norden. Dabei durchquert er 12 Bundesstaaten von Brasilien. Nun werden ca. 750 km dieses wichtigen Highways saniert und erweitert. Und das mit Hilfe von Dutzenden Maschinen und Anlagen aus der gesamten Wirtgen Group.

Der Bauabschnitt im Süden: die Route „Mercosur“

Der südliche Projektabschnitt des Highway BR 101 ist 350 km lang. Er liegt in einer Region mit hoher Industriedichte und verbindet das „Herz“ Brasiliens mit den Nachbarstaaten Uruguay und Argentinien. Hier sind rund 20 Bauunternehmen in das Großprojekt eingebunden. 15.000 Fahrzeuge befahren den Highway täglich, der vor 30 Jahren gebaut wurde. Die Sanierung und Erweiterung dieses Autobahnabschnitts ist für die Entwicklung von Handel und Industrie in dieser südlichen Region essentiell, auch um Transportkosten zu reduzieren. Die Dimensionen sind gewaltig: Es stehen Erdarbeiten an, bei denen 33.680.000 m³ an Boden ausgehoben und bewegt werden müssen. 3.036.350 Tonnen Heißmischgut werden produziert, um Asphaltdecken einzubauen. Der Termindruck, das hohe Verkehrsaufkommen und die Unmöglichkeit, auf alternative Routen den Verkehr während der Baumaßnahmen umzuleiten, verdeutlichen die Komplexität des Großprojekts.

Der Bauabschnitt im nordöstlichen Korridor: die Zuckerrohr-Autobahn

Im Nordosten des Highway BR 101 stehen 400 km an, die durch die Bundesstaaten Rio Grande Norte, Paraíba und Pernambuco führen. Dieser Abschnitt ist von strategischer Bedeutung für die Region, denn der Highway verbindet hier fünf wichtige Häfen miteinander und er ist die wichtigste Verkehrsader für die Zuckerrohr-Industrie. 50 % dieses Projektabschnitts sind bereits ausgeführt, 850 Millionen US-Dollar wurden investiert. Um die Fertigstellung der weiteren 50 % zu beschleunigen, setzt hier der Staat auf die Hilfe der Armee: Diese zeichnet für drei der acht Baulose im Nordosten verantwortlich. „Wir haben uns die Projektentwicklung genau angeschaut und erkannt, dass wir in punkto Equipment und Personal Verbesserungen erreichen müssen. Eine der Herausforderungen war die Ausführung des Betoneinbaus, das war in technischer Hinsicht für die Armee eine neue Erfahrung“, sagt Oberst Raul Galvão Cavalcante. Die BR 101 ist der erste Bundes-Highway, der in Beton ausgeführt wird. Dazu kaufte die Armee Wirtgen Gleitschalungsfertiger vom Typ SP 250 und SP 850. Und die neuen Kunden waren letztendlich mit den angeschafften Maschinen hochzufrieden, wie Oberst Patrick Lira Tubino, der Flottenmanager der „First Army Engineering Division“, gerne bestätigt: „Nach dem ersten Jahr der Projektdurchführung haben wir eine technische Evaluierung der Leistung aller Maschinen vorgenommen. Die Maschinen und Technologien von Ciber und der Wirtgen Group schnitten dabei mit hervorragenden Ergebnissen ab.“

Die Baustelle: Highway BR 101, Brasilien

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