6 Gleitschalungsfertiger sanieren Europas größte Baustelle.

Es war Europas größte Baustelle: 43 Bagger, 115 Lokomotiven, 7.000 Arbeiter und 38 Millionen Arbeitsstunden waren beim Bau des Innkanals in den 1920er-Jahren beschäftigt, um 400.000 m³ Beton zu verarbeiten. Der 20 Kilometer lange Triebwasserkanal versorgt noch heute die Turbinen des Innkraftwerks, war aber ein Sanierungsfall geworden. Dank moderner Gleitschalungstechnik konnte die Aufgabe aber ungleich wirtschaftlicher als vor 80 Jahren bewältigt werden.

Der Herausforderung stellten sich ganze 6 Gleitschalungsfertiger von Wirtgen. Die Aufgabe sollte mit demselben Prinzip gelöst werden, mit dem man auch Betonstraßen baut. Im sogenannten Overlay-Verfahren war eine zusätzliche Schicht von 15 cm in die alte Betonwanne aufzutragen. In der ebenen Kanalsohle bereitete dies keine Schwierigkeiten, ganz anders aber gestaltete sich die Aufgabe an den 40° steilen Böschungen. Dafür kamen spezielle Böschungsfertiger im Verbund mit Gleitschalungsfertigern vom Typ SP 500 zum Einsatz. Unterstützt von zahlreichen Maschinen, Förderbändern und Baggern erreichte die Mannschaft nach der Anlaufphase 1.600 m³ pro Arbeitsschicht. Abschließend kleidete der Großfertiger SP 1600 die Kanalsohle mit 85.000 m³ Spezialbeton aus.

Die Baustelle: Innkanal, Deutschland
Größe der Baumaßnahme: 685.000 m²
Steigung der Böschung: 40°
Breite der Kanalsohle: 8,75 - 33 m
Einbaudicke: 15 cm

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