Die Kaltrecycler granulieren den Fahrbahnbelag mit einem robusten Fräs- und Mischrotor. Er ist mit besonders verschleißfesten Rundschaftmeißeln bestückt, die in speziellen Wechselhaltern rotieren. Durch die Anordnung von Wechselhaltern und Meißeln sehr hoch auf dem Rotor erreicht man eine optimale Vermischung des Baustoffgemisches.
Die Kraftübertragung vom Motor an den Fräs- und Mischrotor erfolgt über einen direkten Riemenantrieb und damit höchst effizient. Der Aufbau des Antriebs mit Riemenscheiben und Kraftband ermöglicht die Einstellung vier unterschiedlicher Rotor-Drehzahlen passend zu den anstehenden Arbeiten.
Der große Kaltrecycler WR 4200 sowie die mobile Mischanlage KMA 200 erzeugen das Kaltmischgut in einem Zweiwellen-Zwangsmischer. Hier wird das Fräsgranulat zusammen mit Wasser und Bindemitteln zu einem homogenen Gemisch aufbereitet. Die Mischerarme und -schaufeln sowie die Innenverkleidung sind aus hoch verschleißfestem Material hergestellt.
Durch das Auflockern vergrößert sich das Volumen des anstehenden Bodens. Der Auflockerungsfaktor hängt dabei stark von den Bedingungen vor Ort ab.
Wasser und die verschiedenen Bindemittel (Zementsuspension, Bitumenemulsion oder Schaumbitumen) werden über Einsprühleisten in den Mischraum eingedüst. Die Einsprühleisten mitsamt den Pumpen und Düsen sind genau auf die unterschiedlichen Medien abgestimmt. Mikroprozessoren übernehmen die exakte Regelung der Zugabemenge.
Die kettengetriebenen Recycler bauen das recycelte Baustoffgemisch unmittelbar wieder ein. Das aufbereitete Mischgut wird mit einer Verteilerschnecke gleichmäßig über die gesamte Arbeitsbreite verteilt. Unmittelbar dahinter verdichtet die Einbaubohle den recycelten Fahrbahnbelag zu einer kompakten Schicht.
Broschüre: Die Welt der Wirtgen Bodenstabilisierer und Kaltrecycler