Einzeln zuschaltbare Infrarot-Heizelemente erwärmen den schadhaften Belag. Sie werden mit Propangas betrieben, das in Tanks auf der Maschine mitgeführt wird.
Rotierende Wellen mit spiralförmig aufgesetzten Hartmetallmeißeln lockern den vorgeheizten Belag bis in die gewünschte Tiefe auf. Die überlappende Anordnung in hintereinander liegenden Reihen ermöglicht eine stufenlose Verstellung der Arbeitsbreite. Die mittlere Welle übergibt das aufgelockerte Belagsmaterial an den Mischer.
Im Durchlaufmischer entsteht aus aufgelockertem Belag, neuem Mischgut und Bindemitteln ein homogenes Asphaltmischgut. Der Mischraum ist mit hochfestem Material ausgekleidet.
Bitumen wird in einem beheizten Bindemitteltank mitgeführt. Eine mikroprozessorgeregelte Pumpe fördert das Bitumen aus dem Tank über beheizte Leitungen in den Zwangsmischer und sprüht es dort dosiert ein.
Die Verteilerschnecke breitet sensorgesteuert das aufbereitete Mischgut vor der Bohle aus. Eine Vögele-Bohle mit Stampfer und Vibration verdichtet den recycelten Fahrbahnbelag zu einer kompakten Schicht und baut sie im gewünschten Profil ein.
Für das Remix Plus-Verfahren wird der Heißrecycler mit einem zweiten Einbauaggregat ausgerüstet. Neues Mischgut gelangt über Förderbänder aus dem Aufnahmekübel hinter die erste Bohle. Dort breitet die zweite Verteilerschnecke das Material aus und die hintere Bohle verdichtet beide Beläge.
Mit diesem Verfahren kann auf eine remixte Decke eine hochwertige Deckschicht mit speziellen Eigenschaften dünn aufgetragen werden (Heiß-in-Heiß-Einbau).
Broschüre: Die Welt der Wirtgen Heißrecycler