Funktionsprinzip Remixer

So funktioniert der moderne Heißrecycler

  1. Fahrstand

    Durchgehender Fahrstand mit griffgünstig angeordneten Bedienelementen für einfache Bedienung.

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  2. Förderband

    Robuster Kratzförderer zur Weiterleitung von neuem Mischgut in den Aufbereitungsprozess.

  3. Gastanks

    Flüssiggas-Doppeltankanlage mit Füllstandsanzeiger zur Energieversorgung der Infrarotstrahler.

  4. Antriebseinheit

    Sparsamer, kraftvoller Dieselmotor für hohe Antriebsleistung.

  5. Auflockerungswellen

    Variabel an die Arbeitsbreite anpassbare, mit Hartmetallmeißeln bestückte Wellen für schonende Auflockerung des Belags.

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  6. Einbaubohle

    Bewährte VÖGELE Fertigerbohle mit Verteilerschnecke, hydraulischer Stampf- und Vibrationseinrichtung für perfekten Einbau.

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  7. Heizung

    Variabel an die Arbeitsbreite anpassbare Infrarotstrahler-Elemente zum effektiven Aufheizen der Deckschicht und des Untergrunds.

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  8. Mischgutkübel

    Großer Kübel zur Aufnahme von neuem Mischgut vom Lkw.

  9. Bindemitteltank

    Beheizter Bindemitteltank zur Aufnahme von bituminösen Bindemitteln.

  10. Zweiwellen-Zwangsmischer

    Beheizter Mischer mit hochfester Innenauskleidung zum homogenen Vermischen von aufgelockertem Belag, Bindemittel und Neumaterial.

  11. Dosierbunker

    Vorratsbehälter für die stufenlos einstellbare Zugabe von neuem Mischgut auf das Förderband.

Mit Heißrecyclern werden Deckschichten in kürzester Zeit saniert. Dieses Verfahren kann auf allen Asphaltstraßen, von der Stadtstraße bis zur Autobahn, angewendet werden.

Einbauvarianten Remix und Remix Plus

Vielfältiges Heißrecycling

Remix-Verfahren

Über Hochleistungsstrahler heizen eine vorausfahrende Heizmaschine und der Remixer 4500 die obere Asphaltschicht auf. Dann lockern rotierende Auflockerungswellen den Belag unter dosiertem Einsprühen von Bindemittel schonend auf. Das lose Material wird über Schälbalken abgezogen. Die wendelförmig auf den Auflockerungswellen angeordneten Meißel fördern es nach innen in den Mischraum, um dort mit neuem Asphalt zu homogenem Mischgut vermischt zu werden. Die Verteilerschnecke verteilt das ausgetragene Material dann auf dem vorgewärmten Untergrund. Dies garantiert idealen Schichtenverbund durch „Heiß-in-heiß”-Einbau. Die Bohle baut die Decke dann gut vorverdichtet sowie profil- und lagegerecht ein. Walzen nehmen die Endverdichtung vor.

Remix-Plus-Verfahren

Hier wird bei gleicher Handhabung wie beim Remix-Verfahren zusätzlich eine dünne Schicht neuen Mischguts aufgebracht. Neumaterial wird über ein Förderband vom Aufnahmekübel entnommen und auf dem kurz zuvor remixten Mischgut abgelegt. Eine zweite, der ersten nachgelagerte Schnecke verteilt das Neumaterial gleichmäßig, eine zweite Bohle baut die frische Schicht direkt ein. Die obere dünne Schicht kann aus hochwertigem Sondermischgut bestehen.

Im WIRTGEN Stammwerk im rheinland-pfälzischen Windhagen entstehen markt- und technologieführende Produkte für die beiden Geschäftsfelder Road und Mineral Technologies. Mit innovativen, leistungsstarken und wirtschaftlichen Produkten und Technologien für das Kaltfräsen, die Bodenstabilisierung, das Kalt- und Heißrecycling, den Betoneinbau und das Surface Mining ist WIRTGEN Weltmarktführer im Straßenbau, der Straßeninstandsetzung sowie in der Gewinnung von Naturstein und Nutzmineralien.

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