Wirtgen Group “i” Maschinen für eine bessere Umwelt

Die Antwort der Wirtgen Group auf die ab 2011 verschärften Emissionsrichtlinien heißt „intelligent emission control“, eine Antriebstechnik für eine bessere Umwelt. Alle Maschinen der Wirtgen Group, die mit der neuen Motorentechnologie ausgestattet sind, werden zukünftig einheitlich mit einem „i“ in der Maschinenbezeichnung gekennzeichnet. Die Stammwerke der Wirtgen Group haben sich rechtzeitig auf die Motorenumstellung vorbereitet, damit auch alle Kunden in den betroffenen Wirtschaftsräumen ein hohes Maß an Planungssicherheit haben.

Emissions-Standards im Wandel

Dieselmotoren in mobilen Baumaschinen leisten Schwerstarbeit und sollen dabei die Umwelt möglichst wenig belasten. Der Gesetzgeber hat dazu 1996 verbindliche Grenzwerte für den Schadstoffausstoß auf den Weg gebracht, die seither sukzessive verschärft werden. Insbesondere Feinstaub (PM) und Stickoxide (NOx) gilt es, effektiv zu reduzieren. Die bisherigen Schadstoffgrenzwerte ließen sich noch durch innermotorische Maßnahmen einhalten. Ab 2011 tritt jedoch in Europa die Abgasstufe IIIB der Emissionsrichtlinie für mobile Maschinen in Kraft, in den USA die Tier 4i (interim) und in Japan die MLIT Step 4i. Ab 2014 folgen die nächsten Stufen IV, Tier 4f (final) sowie MLIT Step 4f. Nicht nur Motorenhersteller werden von dieser, bisher größten Grenzwertabsenkung vor Herausforderungen gestellt. „Auch wir als Baumaschinenhersteller stehen vor einem enormen technischen Aufwand. Zur Einhaltung der Grenzwerte müssen neben den Änderungen für die neuen Motoren auch die Komponenten für die Abgasnachbehandlung in den Maschinen verbaut werden. Der Platzbedarf dafür ist erheblich“, erklärt Peter Berghoff, stellvertretender Leiter der Abteilung Entwicklung und Konstruktion bei der Wirtgen GmbH.

Bewährte Wirtgen Group Technik

Die strengeren Emissionsrichtlinien werden ab Januar 2011 in den Wirtschaftsräumen EU und EFTA, USA und Kanada sowie Japan eingeführt. „Für genau diese Länder haben wir die „i“ Maschinen entwickelt. Möchte z.B. ein Kunde in den USA nächstes Jahr einen VISION Fertiger vom Typ 5200-2 oder 5203-2 kaufen, dann bekommt er von uns einen VISION 5200-2i bzw. 5203-2i“, erläutert Martin Buschmann, Leiter der Entwicklung und Konstruktion bei der Joseph Vögele AG. In allen anderen Regionen bleibt alles beim Alten: Das heutige Wirtgen Group Produktprogramm kommt zum Einsatz. „Das ist sogar zwingend notwendig, denn der Betrieb von „i“ Maschinen erfordert die ausschließliche Betankung mit fast schwefelfreiem Diesel. Derzeit ist diese Kraftstoffqualität nur in der EU und EFTA, USA und Kanada sowie in Japan verfügbar. So könnte ein Kunde in Afrika eine „i“ Maschine nicht mit der geforderten Treibstoffart versorgen. Der Motor nimmt erheblichen Schaden“, warnt Dr. Axel Römer, Entwicklungsleiter bei der Hamm AG.

Gesetzliche Übergangsregelungen

Um die Umstellungsphase für die Industrie handhabbar zu machen, wurden gesetzliche Übergangsregelungen für den Verkauf einer begrenzten Anzahl von Maschinen geschaffen, die der vorherigen Abgasstufe entsprechen. „Wo möglich und sinnvoll, machen wir davon Gebrauch. Denn nicht alle Motorentypen stehen ab dem Stichtag in der neuesten Abgasstufe zur Verfügung“, so Berghoff.

„i“ Maschinen der Wirtgen Group bieten in den Wirtschaftsräumen EU und EFTA, USA und Kanada sowie Japan die Sicherheit, den neuesten Abgasgesetzgebungen zu entsprechen. Die niedrigen Emissionswerte der „i“ Maschinen bedeuten für das Bedienpersonal und das Arbeitsumfeld eine deutliche Verbesserung der Luftqualität.

Mit „i“ Maschinen sind Betreiber auf dem neuesten Stand der Motorentechnik und können sich gegenüber ihren Wettbewerbern abheben und „saubere“, sprich umweltfreundliche Maschinentechnik bei Ausschreibungen anbieten.

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Die Wirtgen Group hat sehr früh damit begonnen, Vertriebs- und Serviceverantwortliche auf die kommenden Änderungen vorzubereiten: Peter Berghoff von der Wirtgen GmbH erklärt die neue Motorentechnik der W 100i.